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Bericht über die jährliche Hauptversammlung des Bündnisses der islamischen Studentenvereinigungen Deutschlands (UISA)





Vom 18. - 20. Oktober 2013 veranstaltete das Bündnis der islamischen Studentenvereinigungen Deutschlands seine jährliche Hauptversammlung im Islamischen Zentrum Hamburg (IZH). Zu der dreitägigen Tagung reisten mehr als 100 Studenten aus elf Ländern in Europa an. Neben dem reichhaltigen kulturellen Programm und den in Verbindung mit den Studentenvereinigungen stattgefundenen Sitzungen, konnten die Studenten insbesondere von der Rede des Imams und Leiters des Islamischen Zentrums Hamburg, Ayatollah Dr. Ramezani, profitieren.

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Zu Beginn seiner Rede am Samstag, den 19. Oktober 2013, beglückwünschte er die Studenten nachträglich zum gesegneten Opferfest, in der der heilige Prophet Ibrahim (a.) durch seine Unterwerfung in den Willen Gottes selbst zu einer Gemeinde (Ummah) geworden ist. Weiterhin wies er auf das Ghadir-Fest hin, welches er als Fest aller Muslime bezeichnete.

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In seiner Rede führte Ayatollah Dr. Ramezani das zunehmende Interesse der Menschen bezüglich der Religion und Spiritualität auf und unterstrich: „Wir sind mit einer spirituellen und religiösen Bewegung auf der Welt konfrontiert. Diese Bewegung ist nicht einzig auf den Islam begrenzt. So sehen wir weitreichende Forschungen im Bereich der Religion, welche an verschiedenen Universitäten bezeugt werden können, so an Oxford oder Sorbonne.“ Weiterhin sagte er, dass der Islam auch einen umfassenden Plan für alle Lebensbereiche des Individuums und der Gesellschaft bereitstellt, so auch in der Regierungsführung. Zudem verwies er auf die verschiedenen Sichtweisen und Interpretationen des Islam hin.

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So sind wir heute mit einem liberalen, einem extemistischen und einem ausgeglichenen Islam konfrontiert. Es gibt Gruppierungen, die danach bestrebt sind unter der Flagge des Islam zwischen den islamischen Rechtsschulen für Zwietracht zu sorgen, welches auf großen Widerstand seitens des geehrten Revolutionsführers und anderer Gelehrter (u.a. Ayatollah Sistani) gestoßen ist, die durch Rechtsurteile die Schmähung der Heiligtümer anderer Rechtsschulen für verboten erklärt haben. Einer dieser Menschen hat in London ein 900 Seiten umfassendes Buch verfasst, welches über verschiedene Medienkanäle verbreitet wurde, was zum Brudermord in der islamischen Welt und letztendlich zum Vorteil der imperialistischen Mächte führte, so Ayatollah Ramezani.

Als Pflichten der Studenten führte er abschließend auf:

  • Vernunftbasierte Verteidigung der Religion
  • Den Lehren des Qur’an und der Ahl ul-Bayt entsprechen
  • Distanzierung von Über- und Untertreibung. Hierbei sind der Qur’an und die Ahl-ul-Bayt sowohl der Schlüssel, das Licht und der Maßstab.
  • Die Wahl eines geeigneten Lebensstils durch einen tiefgründigen Blick auf die Religion. Es muss erkannt werden, dass man durch die Religion das Paradies auf Erden erfahren kann und es die diesseitige und jenseitige Glückseligkeit des Menschen sichert.
  • Beachtung der roten Linien der göttlichen Rechtssprechung und entsprechende Erziehung der Kinder.

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