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Home :: Nachrichten :: Archiv :: 20.04.2013 - Ein Bericht zum Id-ul-Ghadir
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Ein Bericht zum Id-ul-Ghadir




Am Freitag (24. Oktober 2013) wurde im Islamischen Zentrum Hamburg (IZH) der Gedenktag von Ghadir gefeiert. Muslime aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern nahmen an dieser Veranstaltung teil. Das Fest von Ghadir ist der feierliche Gedenktag anlässlich der historischen Ereignisse in Ghadir Khumm. Im Jahre 10 nach der Auswanderung (632 n.Chr.) erlangte der Ort Ghadir Khumm in der islamischen Geschichte große Bekanntheit. An diesem Ort, der zwischen Mekka und Medina liegt, ernannte Prophet Muhammad (s.a.), bei der Rückkehr von seiner letzten Pilgerfahrt, Imam Ali (a.s.) zu seinem Nachfolger. Seither wird dieses Ereignis gefeiert im Fest von Ghadir (Id-ul-Ghadir).

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Die Veranstaltung im Islamischen Zentrum Hamburg wurde mit dem Gemeinschaftsgebet in der Imam Ali Moschee eröffnet. Danach ging das Programm weiter mit Chorgesang von Kindern, einem arabischen Loblied auf Imam Ali und einem Gedicht. Um ca. 20:00 Uhr begann der Vortrag von Ayatollah Dr. Reza Ramezani – dem Leiter und Imam des Islamischen Zentrums Hamburg. Im Folgenden haben wir einige Aussagen kurz zusammengefasst:

  • Allah bestimmte Ali zum Nachfolger von Prophet Muhammad. Es war eine göttliche Wahl. Als der Prophet in Ghadir Khumm den Muslimen diese Nachricht überbrachte, wurde ihm der folgende Vers (5:3) offenbart: „Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gnade an euch vollendet und euch den Islam zum Glauben erwählt.“ Wenn der Prophet ihn nicht zu seinem Nachfolger erwählt hätte, wäre der Islam unvollkommen geblieben.
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  • Es gibt viele Qur’an-Verse und Überlieferungen über Imam Ali. Man darf seine großartige Persönlichkeit nicht auf einige wenige Eigenschaften reduzieren. Um ihn richtig zu erkennen ist es am wichtigsten, dass man anerkennt, wie umfassend sein edelmutiges Wesen war. Viele Menschen, die sich zu den Liebenden dieses Imams zählen, kennen nur einige seiner Charakterzüge und beachten gar nicht, welche anderen Tugenden er besaß. Sein Charakter war vollkommen und frei von Schwäche. Jede Person kann sich seine Exzellenz zum Vorbild nehmen, gleich in welchem Lebensabschnitt er sich befindet. Sei es in den Gottesdiensten, der Frömmigkeit, Mystik, Moral, Politik, Herrschaft, Gerechtigkeit oder Spiritualität. Der Fürst der Gläubigen war in allem ein Vorbild.
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  • Wir müssen Ali in unser Leben bringen, wenn wir eine wahrhaftige Beziehung mit ihm wünschen. Der wichtigste Punkt, auf dem die Aufmerksamkeit der Anhänger seiner Heiligkeit liegen muss, ist die Bekanntschaft jenes geraden Weges, in dessen göttliche und menschliche Richtung wir uns selbst und die Gesellschaft positionieren müssen. Sein Islam war ein ausgeglichener und harmonischer Islam, frei von jeglichem Extremismus. Seine Heiligkeit hatte alle Eigenschaften und Tugenden des Menschen in sich vereinigt.
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